FR 23.Oktober 2026: NO KINGS –
Sich dem Autoritären entgegenstellen
Einführung 16:00–17:30
mit Hadwig Soyoye-Rothschädl, Zammm e.V. KHG, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, Salzburg Wie autoritäre Tendenzen mit kapitalistischer Wirtschaftspolitik zusammenhängen.
Politisches Nachtgebet 18:00–19:15
Kollegienkirche, Universitätsplatz 20, Salzburg Die Veranstaltung bringt biblische Impulse mit aktuellen sozialpolitischen Debatten zusammen.
Autoritäre Politik kehrt zurück. Sie lebt von Angst, Feindbildern und der Sehnsucht nach dem starken Mann. Demokratie wird als Schwäche verhöhnt, Menschenrechte werden relativiert und die Gleichheit aller Menschen wird bestritten. An ihre Stelle tritt das Denken in überlegenen Eliten und Masse, in Siegern und Verlierern, in Menschen, die angeblich mehr zählen als andere.
Die biblische Tradition widerspricht diesem Denken entschieden. Kein Mensch ist König über andere. Alle Menschen sind Ebenbilder Gottes und gleich an Würde. Wo Macht Menschen gegeneinander ausspielt, wo Reichtum und Privilegien zur Rechtfertigung von Herrschaft werden und Solidarität der Ausgrenzung weicht, sind Christ:innen zum Widerspruch gerufen.
Das Politische Nachtgebet lädt ein, innezuhalten, zu diskutieren, zu beten und Mut zu fassen – für Demokratie, Menschenwürde und eine Gesellschaft, in der niemand über dem Recht oder über anderen Menschen steht. „No Kings!“ – Für die Würde Aller.

Vergangene Veranstaltungen:
FR 8.Mai 2026: Gemeingut statt Profit

Workshop 16:00–17:30
mit Hanna Braun, Attac Österreich
KHG, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, Salzburg
Energie für alle zu einem fairen Preis und demokratisch kontrolliert. Wie wir das österreichische Energiesystem für alle ohne Profit gestalten können.
Politisches Nachtgebet 18:00–19:15
Kollegienkirche, Universitätsplatz 20, Salzburg
Die Veranstaltung bringt biblische Impulse mit aktuellen sozialpolitischen Debatten zusammen.
Wohnen, Bildung, Gesundheit, Pflege, Energie, Wasser und Mobilität gehören zu den Grundlagen eines würdigen Lebens. Doch immer mehr dieser zentralen Güter der Daseinsvorsorge werden heute nach Marktlogiken organisiert – mit gravierenden sozialen Folgen: steigende Mieten, überlastete Pflegekräfte, Energiearmut und der Ausschluss vieler Menschen von lebensnotwendigen Leistungen. Was eigentlich dem Gemeinwohl dienen soll, wird zur Quelle privater Profite.
Die biblische Vision aus der Apostelgeschichte setzt dem eine andere Ordnung entgegen: „Alle Gläubigen waren beisammen und hatten alles gemeinsam.“ (Apg 2,44). Dieser Satz verweist auf eine solidarische Praxis, in der gesellschaftlicher Reichtum nach Bedürfnissen geteilt wird. Er steht quer zu einer Wirtschaftsweise, die Grundbedürfnisse zur Ware macht, und fordert dazu heraus, Eigentum, Verantwortung und Gerechtigkeit neu zu denken.